„Fünf gegeben, sieben genommen“ ist ein kraftvoller deutschsprachiger Rocksong von Sandra Grätsch, der den Frust vieler Menschen über die gesellschaftliche und politische Entwicklung in Deutschland aufgreift. Mit ehrlichen Worten, emotionalen Bildern und einem eingängigen Mitsing-Refrain verbindet der Song Kritik, Wut und Hoffnung zu einer lauten Stimme gegen Stillstand, Angstpolitik und Perspektivlosigkeit.
Der Titel steht sinnbildlich für das Gefühl vieler Bürger: Man arbeitet, zahlt, kämpft – und hat am Ende trotzdem weniger. Während andere Nationen in Forschung, Bildung und Zukunft investieren, dominiert hier oft die Angst vor Krisen, Aufrüstung und Kontrolle. Der Song stellt unbequeme Fragen: Wo bleiben Visionen? Wo bleibt echte Diplomatie? Und warum scheint Fortschritt immer weiter in den Hintergrund zu rücken?
Musikalisch verbindet der Song rohe Rockenergie mit hymnischen Refrains und ehrlicher Straßenpoesie. „Fünf gegeben, sieben genommen“ ist kein stiller Protest – sondern ein lauter Weckruf zum Mitsingen.
„Wir wollten Zukunft statt kapitulieren.“
Deutschland, ich steh’ hier und frag’ mich leis



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