Heute wollten wir einmal in der Nähe bleiben und die Schönheiten unserer Heimat erkunden. Also machten sich Renate, Christine und ich auf den Weg ins schöne Unterfranken.
Unser erstes Ziel war das Zeiler Käppele oberhalb von Zeil am Main. Schon die Fahrt dorthin und der Blick von oben sind immer wieder beeindruckend. Von hier aus kann man die Altstadt von Zeil, den Main und die umliegenden Weinberge wunderbar überblicken. Natürlich schauten wir uns auch die Wallfahrtskirche und die bekannte Grotte an. Das Käppele wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist bis heute ein beliebtes Ziel für Pilger und Besucher. Die besondere Atmosphäre dort oben lädt zum Verweilen ein.
Nach diesem schönen Auftakt führte uns unsere Fahrt weiter nach Königsberg in Bayern. Der Ort mit seinen liebevoll erhaltenen Fachwerkhäusern gehört für mich zu den schönsten mittelalterlichen Städten in unserer Region. Diesmal zog es uns allerdings direkt hinauf zur Burgruine, die hoch über der Stadt thront.
Die Burg hat eine lange Geschichte. Ihre Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Auch wenn heute nur noch die imposanten Mauern erhalten sind, kann man sich gut vorstellen, welche Bedeutung die Anlage einst für die Region hatte. Der Ausblick von dort oben über die Haßberge ist jedenfalls fantastisch.
Leider meinte es das Wetter an diesem Nachmittag nicht besonders gut mit uns. Dunkle Wolken zogen auf und nach einer erfrischenden Schorle mussten wir schließlich vor dem Regen flüchten. Schade – aber manchmal gehört das eben zu einem Ausflug dazu.
Trotzdem waren wir uns am Ende des Tages einig: Der Besuch auf dem Zeiler Käppele und der Ausflug nach Königsberg haben sich absolut gelohnt. Wieder einmal haben wir festgestellt, wie viele wunderschöne Orte direkt vor unserer Haustür liegen. Man muss nicht immer weit reisen, um Neues zu entdecken und einen erlebnisreichen Tag zu verbringen.
Sandra Grätsch
Zwischen Käppele und Burgruine – ein Tag voller Fernblicke und Geschichte



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